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Und auch für Angehörige überlastet sind
Es ist schon erstaunlich, das Menschen selten über Pflege sprechen möchten. Bis der Fall irgendwann eintritt. Und damit meine ich nicht nur das man selbst zum Pflegefall wird, nein, meist ist man damit konfrontiert, weil die Eltern oder Verwandte zum Pflegefall wurden. Es geht dabei nicht immer um die vollstationäre Pflege mit einem der beiden höchsten Pflegestufen, allein die häusliche Betreuung und Pflege sind es, die die meisten an absolute Belastungsgrenzen bringt. Nicht nur physisch, vor allem emotional.
Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung unterstützt hier mit verschiedenen Leistungen, eine vollständige Kostenübernahme ist aber meist nicht vorgesehen. Was Betroffene an Leistungen und Zuschüssen erhalten können, ist vielen nicht bekannt. Es ist ein sehr komplexes und umfangreiches Thema. Private Dienstleister können hier helfen, gerne kann ich auch einen Kontakt dazu herstellen.
Geht es später in eine vollstätionäre Pflege, ist eines der größten Probleme meist die finanzielle Belastung. Es ist vielen nicht bewusst, dass ein großer Teil der Kosten in die Verpflegung und Unterbringung fließen, welche allerdings nicht von der Pflegepflichtversicherung abgedeckt sind. So kann ein monatlicher Eigenanteil durchaus 3.500 Euro und mehr betragen. Details können Sie den Webseiten verschiedener Pflegeeinrichtungen entnehmen, oder auch die Pflege-Finder der Krankenkassen nutzen.
Welche Lösungen sind hier also möglich? Zum einen ein Pflege-Tagegeld ähnlich dem Krankentagegeld ergänzt durch den staatlich geförderten Pflege-Bahr, und zum anderen eine Pflege-Rente. Letztere entweder mit monatlicher Ansparung oder durch Einmalbeitrag.